Fanny-Michaela Reisin: Der gewaltfreie Widerstand in Bil`in im Visier der israelischen Sicherheitspolitik

Mittwoch, den 19. Mai 2010
19:00 Uhr
Haus der Demokratie und Menschenrechte,
Greifswalder Straße 4 in 10405 Berlin

 

Diskussionsveranstaltung mit
Fanny-Michaela Reisin
zum Thema:
Der gewaltfreie Widerstand in Bil`in  im Visier der israelischen Sicherheitspolitik

 

Fanny-Michaela Reisin ist Präsidentin der Internationalen Liga für Menschenrechte, die dem Bürgerkomitee des palästinensischen Dorfes Bil’in 2008 die  Carl-von-Ossietzky-Medaillenträger verliehen hat, gemeinsam mit ‚Anarchists against the Wall‘ aus Israel.

Die Erfolge des gewaltfreien Widerstandes in Palästina stehenim Visier der israelischen Regierung und Armee.

Die Koordinations- und Bürgerkomitees sollen zerschlagen, die gewaltfreie Bewegung mit allen Mitteln zerstört werden.Damit sucht man auf Seiten Israels, die sich verbreitende Delegitimierungder Siedlungs-, Mauer- und Besatzungswillkür aufzuhalten.

Ganz gleich, ob die mögliche Provokation von bewaffnetem Widerstand von einer Regierung, die den Frieden partout nicht will, strategisch einkalkuliert ist oder nicht, zeigen die jüngsten Vorstöße Israels gegen Bil’in, Nil’in oder Al Mashara, dass man in Israel nicht zuletzt auch die internationale Solidaritätsbewegung als ohnmächtig vorführen und von der palästinensischen Widerstandsbewegung abtrennen will.

Mehr denn je kommt es daher gegenwärtig darauf an, Solidarität mit dem zivilgesellschaftlichen Widerstand in Palästina zu demonstrieren und in einenwirksamen Schutz zu überführen.

Wir freuen uns über Ihr / Euer Kommen!

Eintritt frei, Spenden willkommen.

Das ist eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung  in Zusammenarbeit mit dem AK Nahost Berlin

realisiert mit Mitteln der